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 Finanzierung und Basel II/III

„Basel II und III als einmalige Herausforderung interpretieren“

Universitäre "Analysen"  (auf Zitierung der Autoren wird hier verzichtet) berichteten damals, dass Basel II wenig bis keine Auswirkungen auf die Kreditvergabepraxis von Schweizer Banken entfalten werde. Wenn dem so wäre, müsste hier die Frage zugelassen sein, warum denn Basel II überhaupt existiert? Nach der mondialen Finanzkrise ab 2008 kennen wir die Antwort nun nachhaltig: Das Management börsenkotierter Banken hat teilweise kläglich versagt --> die UBS AG war 2008 pleite und 80 % der amerikanischen Banken und Versicherer wären ohne massive Staatshilfen ebenfalls bankrott gegangen. Und was passiert, wenn Basel III kommt? Basel III wird gemäss Basler Beschluss vom 12.09.2010 kommen. Allerdings mit einer schonenden Übergangsfrist bis 2018. Deshalb werden die kotierten Banken schon heute alles unternehmen, die bevorstehenden Eigenkapitalerhöhungen mittels Risk-Reduzierung auch im KMU-Bereich aufzufangen, um so ihre geplanten Eigenkapitalrenditen zu wahren. Das bedeutet mittelfristig sehr harte Zeiten für Schweizer KMU, welche sich mit kotierten Banken aussenfinanzieren. 

Tatsache ist , dass viele Schweizer kotierte Banken schon wieder hektisch Rückstellungen tätigen, um später "uninteressante KMU-Debitoren" erfolgsunwirksam wegbuchen zu können, damit sie morgen ihre nicht immer operativen Gewinne in sphärische Dimensionen hochfahren können. Basel III wird diese Tendenz mit Sicherheit weiter fördern! Die kotierten Banken und ihre Share-Holder haben demnach noch nichts dazugelernt.  

Erosion der KMU-Finanzierungsbasis läuft damit offensichtlich weiter, ohne dass offen darüber gesprochen wird. Für Schweizer Banken ist Basel II und III ein Tabu-Thema. Gehandelt wird im Hintergrund. Kotierte Banken beschäftigen sich mit "Strukturbereinigung, Risk-Management und Rückstellungen." Schliesslich streben kotierte Banken ihr Top-Rating an. Und dieses ist letztlich verbunden mit geringem Eigenkapital und satten Gewinnen. Kotierte Banken schätzen tiefes Eigenkapital verbunden mit sphärischen Gewinnen. Das bedeutet rechnerisch massive Kapitalrenditen (ROE) und damit verbunden oft steigende Börsenkurse. Man sollte hier aber bedenken, dass Renditen eben Riskoprämien sind. Je höher der ROE, desto höher das monetäre Risiko für die Share-Holder. Wir erinnern an die Zeiten der Finanzkrise ab 2008.

Gut, dass es erfolgreiche, nicht kotierte Regional- und Kantonalbanken gibt. Die Genossenschaftlichen seien hier natürlich auch sehr würdig erwähnt.

Das IFFK - Institut für Finanz-Kommunikation - sorgt dafür, dass Sie von erwähnter, aus unserer Sicht höchst risikobehafteten Entwicklung ausgenommen werden.

Wir erarbeiten mit Ihnen Ihr tragfähiges Finanzierungs- und Businesskonzept und sorgen so für vertretbare Kapitalkosten für Ihre Unternehmung.

Unser Ratschlag demnach: Keine Fremdfinanzierung mit einer kotierten Bank!

Unsere Dienstleistungen sind:

  • Briefing individuelle Auswirkungen von Basel II und III auf Ihre Unternehmung
  • Erarbeiten Ihrer individuellen Marktprofilierung
  • Erarbeiten Ihres individuellen Businessplanes
  • Beurteilung der Ausgangslage bezüglich Rating und Kreditkosten
  • Kontaktherstellung mit geeigneten Kreditgebern
  • Führen von Finanzierungsverhandlungen mit Kreditgebern
  • Massnahmen zur Verbesserung des Hauptratings

Wir kennen die Rating-Regeln der Banken genau und sind in der Lage, Ihre Kreditwürdigkeit und Liquidität nachhaltig zu steigern.


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